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Tag Archives: Java







yworks: yed Graph EditorMindmaps erstellen können viel Programme. Aber die meisten Programme sind recht beschränkt auf das Genre Mindmap. Es gibt eben nur einen Graphen auf einem Blatt und Querverbindungen sind Sonderfälle. Um Strukturen aufzudecken oder während eines Brainstormings zu dokumentieren gibt es von yworks nun yEd. Dieses Programm ist in Java geschrieben. Demzufolge gibt es auf der Website eine Webstartvariante, die man ohne Installation ausprobieren kann. Wenn man sich für den Editor entschieden hat, kann man ihn für sein Betriebssystem kostenlos herunterladen.

Das Programm macht auch auf dem Mac eine gute Figur. Es lässt sich flüssig bedienen und rendert die Graphen in PDF oder HTML oder sogar Flash! Sehr empfehlenswert für alle, die auf dem Mac Projekte oder Strukturen planen oder sonst ein Diagramm erstellen wollen.







Auch Netbeans ist ja seit einiger Zeit in einer neuen Version (6.7) verfügbar, die vielversprechend aussieht. Ich habe die umfangreiche IDE auf einem PowerMac G5 (Dual 2,5Ghz) getestet und bin vom Gesamtpaket positiv beeindruckt.

Ich nutze netbeans als IDE für PHP-Projekte und muss mich positiv über die Integration der Syntaxvervollständigung äußern, denn es weiß stets, ob man gerade Javascript, HTML oder PHP schreiben will. Wer einmal PHP entwickelt hat weiß, dass das keine Selbstverständlichkeit ist.

Das Syntax-Highlightung funktioniert sehr gut und nach kurzer Zeit ist das Projekt indiziert und die gesamte Vervollständigung funktioniert. Die Performance ist für eine Java-Applikation hervorragend, auch wenn das Code-Hinting teilweise zu lange braucht, als dass es irgendwie sinnvoll wäre.

Auf halbem Wege endet die Integration von Subversion. In der Projektübersicht weden veränderte oder neue Dateien farblich markiert, was einen guten Überblick erlaubt, auch die Tabs der bereits geöffneten Dateien sind eingefärbt. Letztlich zeigt Netbeans 6.7 sogar im Code für jede Zeile die Änderungen an und man kann einzelne Änderungen betrachten und evtl. rückgängig machen.

Sobald es aber darum geht mit dem Repository zu kommunizieren endet der Spaß. Fehlermeldungen in der Diagnose-Konsole direkt in Netbeans zeigen an, dass ein Problem mit dem public-key vorliegt. Ergebnis: update und commit in das SVN-Repository mache ich weiterhin auf der Kommandozeile.
Verstehen kann ich das nicht, da eine Working-Copy eigentlich eindeutig auf den Server und das verwendete Protokoll hinweist, sodass jedes Dritt-Programm sofort verstehen sollte wie es eine Verbindung aufzubauen hat.

Alles in allem eine brauchbare IDE. Gute Konkurrenz zu Eclipse, dass sich durch viele Unterprojekte, die teilweise mehrere Versionen hinterherhinken selbst ins Abseits katapultiert. Stattdessen bietet Netbeans extra für die jeweilige Zielsprache gepackte Pakete an, die bei Bedarf auf den gesamten Umfang erweitert werden können.

Netbeans gibt es für Mac OS X, Linux und Windows für die Sprachen Java, PHP, Python, Ruby, C/C++, JavaFX uvm. und das auch in Deutsch!

http://www.netbeans.org/







Für alle Java und Co. Entwickler auf Mac die freudigste Nachricht des Jahres ist sicherlich, dass gestern Eclipse 3.5 mit nativem Cocoa herausgekommen ist. Das macht die Anwendung der quelloffenen IDE nicht nur schneller sondern auch deutlich besser in das Betriebssystem integriert. Vor allem Studenten an Universitäten werden davon profitieren, denn dort setzt sich der Mac immer mehr durch und Java als Programmiersprache ist dort schon lange der Standard.

Man kann sich das Paket speziell für die Programmiersprache der Wahl vorbereitet hier herunterladen. Darüber hinaus ist es natürlich möglich Funktionalitäten über Plug-ins nach zu installieren.