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Tag Archives: Rundfunk







Laut Rundfunkstaatsvertrag dürfen die Öffentlich Rechtlichen Medien ihre Angebote nur für eine feste Verweildauer im Internet anbieten. Über die GEZ werden diese Inhalte finanziert und damit erst möglich. Die Pflicht diese Inhalte für die Nachwelt vorzuhalten scheint nicht Teil dieser Finanzierung zu sein.

Forscher und sogenannte Experten der Gesellschaftswissenschaften behaupten seit langem, dass das Internet uns ein großes Problem heraufbeschwört: Wir können nicht mehr vergessen! Vergessen gehöre zum Gesellschaftlichen Fortschritt genauso wie die Geschichtsschreibung.

Gehen unsere öffentlichen Medien hier schon voraus, worüber wir und die Industrie noch nicht nachgedacht haben? Wohl eher nicht. Es geht hier vielmehr darum die Kosten für den Betrieb von Rechenzentren niedrig zu halten und die Angebote der privaten Rundfunkanstalten nicht zu überholen.

Die traurige Wahrheit ist also, dass 80 Prozent der Inhalte von z.B. Tagesschau.de für uns Gebührenzahler nicht mehr erreichbar sein werden. Ich zahle gerne GEZ, weil ich viele Angebote der Anstalten nutze, aber sowas stört mich massiv. Ich weiß, wie wichtig es z.B. für Schüler ist, eine verlässliche, zeitgeschichtliche Quelle aufzutun um sie bei einem Vortrag zu unterstützen. Mal wieder sauer auf den Staat…

http://www.tagesschau.de/inland/rundfunkaenderungsstaatsvertrag108.html







“Unser Leben ist nicht wie im Film “Hackers” geprägt von der Jagd nach den bösen Jungs und Rollschuhfahren in Spandexklamotten. – Es wär schön wenn es so wär’, aber es ist den ganzen Tag vor dem Computer sitzen und tippen. ” – so Ex-Software Evangelist der Firma Netscape im nun frei verfügbaren Dokumentarfilm coderush.

In diesem Film begleitet ein Dokumentarfilmteam die Netscape Crew beim und nach dem Release der freien Quellen für das, was wir heute als Mozilla Firefox kennen. Sehr interessant wenn auch wenig herausragend.







Zwar zahlen wir fleißig unsere GEZ Beträge und finanzieren damit Radio- und TV-Sendungen, der Konsum dieser von der Öffentlichkeit finanzierten Medien gestaltet sich nach der Neuregelung des Rundfunstaatsvertrags immer schwieriger. Inhalte werden in eigentümlichen unkompatiblen Formaten, die darüber hinaus nicht vom finanzierenden Konsumenten downloadbar sind.

Ich möchte meine Lieblingssendung auch als Podcast sehen? – Nur selten ist das möglich. Wann wird das öffentlich-rechtliche endlich öffentlich?

Wie netzpolitik.org berichtet gibt es einen Drei-Stufen-Test ähnlich wie den Public-Value-Test bei der BBC. http://netzpolitik.org/2009/mitmachen-drei-stufen-test-bei-ard-und-zdf/

Ich kann einfach nicht verstehen, warum ich Medienmaterial an dessen Finanzierung ich direkt beteiligt bin nicht konsumieren bzw. in Kopie erhalten darf.