Hallo liebe LeserInnen,
heute melde ich – new Toronto Rock’n'Roll Queen – mich mal zu Wort, da es, wie unschwer zu erkennen ist, um VOLBEAT geht. Unbeschreibliches trug sich am Dienstag zu, als wir die dänischen Jungs auf der 360° Bühne (die im Anschluss the one and only METALLICA gehören sollte) fast Auge in Auge und hautnah erleben durften.Spontan und nur durch Zufall hatten wir erfahren, dass die Band noch “in Town” blieb, um am Donnerstag (29.10.2009) im “The Opera House” erneut aufzuspielen
. Unsere Gelegenheit, noch einmal eine der wenigen Mögichkeiten in diesem Jahr zu nutzen, VOLBEAT live zu erleben.
Gesagt getan, waren die Tickets schnell gekauft und die Location ausfindig gemacht. Da das mit den Straßenbahnen aber so eine Sache ist, beschlossen wir die fast 4km vom Hostel zum Opera House zu Fuß zu laufen – war ja auch noch ne ganze Weile Zeit. Am Ort des Geschehens angekommen hatte sich schon ein kleines Grüppchen versammelt, dem wir uns anschlossen, um die verbleibenden 1,5 Stunden in angenehmer Gesellschaft zu verbringen. Kurz nach 8 wurden dann Türen und Tore geöffnet – und was soll ich sagen – es sah gut aus. Erneut sollte es uns also möglich sein, ganz vorn das Konzert mitzuerleben *woohoo*. Nicht lange mussten wir auf die erste Vorband warten, denn “The Becoming” waren merklich “heiß” auf den Auftritt
Und auch wenn der Sound vor der Bühne, wirklich nicht der beste war (wir waren einfach auch noch zu positiv beeinflusst vom Metallic-Konzert), so lieferten die Jungs aus Tennessee eine erstaunlich gute Show ab. Nach gefühlten 30-45 min. war dann allerdings Schluss für die vier Amerikaner und Time for ROCK’N'ROLL und VOLBEAT.
Nach einer ewig erscheinenden Umbaupause begann aber dann das lang ersehnte Intro und die nächste drei-viertel Stunde verging wie im Flug. Die erste Reihe und die Mehrheit der Anwesenden, die anscheinend noch auf “The 69 Eyes” wartete, ging gut mit, aber konnte noch lange nicht die Stimmung derer toppen, die vermutlich nur wegen VOLBEAT gekommen waren
es war großartig, und wir mittendrin – oder wohl eher ICH. Wir hatten wirklich Spaß und eine großartige Zeit – und die Band zeigte sich sichtlich begeistert vom Publikum. Ein Konzert wie ich es gern öfter erleben würde – in einem überschaubaren Saal, wo man die Künstler noch hautnah erleben, ihnen die Hand schütteln und nach dem Gig etwas quatschen kann – so passiert mit Thomas (für alle, die die Band nicht kennen – Gitarrist der Band). Wir freuen uns jetzt schon auf Hannover und ein herzliches Wiedersehen, diesmal dann im Anschluss hoffentlich mit der ganzen Band – aus Zeitdruck heraus (das elende Straßenbahnproblem!) mussten wir nämlich schon frühzeitig das Opera House in Richtung Hostel verlassen – zumal “The 69 Eyes” dann doch nicht so ganz unseren musikalischen Nerv treffen konnten.
Im Hostel angekommen, und noch voller Adrenalin, versuchten wir dann aber schnell einzuschlafen, um für die Niagara Falls ausgeschlafen zu sein
. Doch das ist eine andere Geschichte, und wird im Anschluss von Kai “erzählt” ^^. Geträumt haben wir nach einem solchen Konzert jedenfalls gut … nämlich davon, dass die Zeit, nach unserer Ankunft in Deutschland bis zum 25.11.2009, schnell vergeht. Denn dann heißt es erneut – Ohren auf für VOLBEAT.
Rock on, eure Linda
PS: Da meine Kamerabatterien leider alle gingen (und das leider viel schneller als erwartet) blieb mir nur ein Foto (was noch dazu nicht das beste ist) von Volbeat im Opera House
das nächste Mal bin ich schlauer.




















