Seit 2004 bin ich überzeugter Mac-User. Mit überzeugt meine ich nicht, dass ich irgendwelchen Trends hinterher laufe und auch nicht, dass ich andere Menschen unbedingt überzeugen möchte. Es ist eher so, dass ich als Entwickler die Technologien hinter der meist schönen Fassade von Apple’s Hard- und Software zu schätzen weiß und die Arbeit die dahinter steckt komplexe Lösungen so intuitiv zu verpacken und dabei immer noch den Anspruch zu haben sauberen und gut strukturierten Code zu entwickeln.
Wenn ich zum Beispiel XCode starte um eine iPhone Applikation zu programmieren merke ich wie die Programme mich dabei unterstützen, der Code gut dokumentiert und mit vielen Beispielen gespickt ist. Die Ästhetik der Programmiersprache Objective-C, die für das Programmieren auf iPhone oder Mac OS X genutzt wird, ist für mich sehr ansprechend, da oft unnötiger Scripting-Overhead verhindert wird. Man schreibt also wirklich logisch hintereinander weg, was man möchte und muss nicht so oft tricksen.
Es wäre unfair zu behaupten, dass Apple die Einzigen sind, die in der Lage wären sowas zu leisten. Auch Microsoft geht von der Dokumentation in diese Richtung. Man muss immer sehen, dass die kommerziellen Hersteller einen Vorteil gegenüber kostenlosen Lösungen bieten müssen. An guter Dokumentation für Open-Source Projekte mangelt es stets.
Ich entwickle also auch Programme für das iPhone, was mir wirklich sehr Spaß macht! Es ist einfach eine schöne Plattform, auch wenn sie vielen Beschränkungen unterliegt.









